Auch vorbeugend kann man kaum etwas gegen Maulwürfe unternehmen. Es ist bekannt das Maulwürfe auf großen, zusammenhängenden landwirtschaftlichen Flächen mit intensiver Bodenbearbeitung nur eine geringe Überlebenschance haben. Daraus würde folgen, dass ein intensiv genutzter Garten gemieden werden würde und man die Tiere vielleicht durch verstärktes Umgraben der Beete oder häufiges Mähen des Rasens abhalten könnte.
Die Erfahrung zeigt jedoch, das gerade frisch bestellte Flächen mit tiefgründig gelockertem Boden besonders von Maulwürfen besiedelt werden. Auf großen landwirtschaftlichen Flächen wie zum Beispiel Wirtschaftsgrünland, versucht man das Auftreten von Maulwürfen durch Einwalzen und Abschleppen der aufgeworfenen Erdhaufen zu vermindern.
Auf größeren, gartenbaulichen oder landwirtschaftlich genutzten Kulturflächen sowie im Forst können auch die natürlichen Feinde des Maulwurfes erheblich zur Verminderung beitragen. Dazu gehören vor allem Fuchs, Dachs, Wildschwein, Bussard, Marder, Uhu und die Schleiereule.
Es ist jedoch für den Gartenbesitzer schwer sich auf die natürlichen Feinde zu verlassen. Erfolgsversprechendere Methoden sind da die Vergrämung bzw. die Vertreibung durch Duftstoffe oder Schallwellen.