AKUSTISCHE VERTREIBUNG
Die Akustische Abschreckung zielt auf die Geräuschempfindlichkeit von Maulwürfen. Alles was Lärm macht, soll die Schädlinge aus ihren Gängen vertreiben wie z.B. Hammerschlägen, Klopfschall oder seismische Schwingungen.
Die meisten Maulwurfspezialisten sind hier leider anderer Meinung. Eine sichere und dauerhafte Wirkung ist nicht gegeben, da sich die Tiere vorwiegend am Tast- und Geruchssinn orientieren und sich offenbar schnell an neue Geräusche gewöhnen.
Einfache Geräte:
Die einfachsten Maßnahmen der akustischen Vertreibung sind beispielsweise das Aufstellen von Klappermühlen oder Windrädern. Helfen kann auch, eine Eisenstange in einen Maulwurfgang zu treiben und mehrmals täglich dagegen zu schlagen. Die Schallwellen sollen Maulwürfe vertreiben, wenn man ausdauernd genug ist.
Das pfeifende Geräusch einer eingegrabenen Flasche soll ebenfalls die Schädlinge zum Abwandern veranlassen. Man sollte diese in 3- Meter- Abständen an den Beeträndern eingraben.
Elektronische Geräte:
Die im Handel angebotenen Geräte arbeiten mittels Infraschall (= niederfrequente Schwingungen unter 20 Hertz; 1 Hertz = 1 Schwingung/sec) oder Ultraschall (4000 – 20000 Hertz).
Sie bestehen aus einem Steuerungsteil, der über elektronische Impulse Schall bzw. Klopfwellen erzeugt, und einem oder mehreren stabförmigen Schallgebern, die in den Boden gesteckt oder eingegraben werden. Die Geräte werden mit Batterien oder Solarzellen versorgt. Die Schallwellen werden in Intervallen ausgesandt und sollen auf einer Fläche von 500 bis 1200 m² wirken (laut Aussage der Hersteller).
Sowohl die Erfahrungen als auch die Praxis zeigt, dass Ultraschallerzeugende Geräte wenig sinn machen, denn sobald sie ausgestellt sind beginnt die Grabtätigkeit von neuem.
Neuere Geräte arbeiten deshalb mit seismischen Schwingungen, die für leichte Erschütterungen sorgen.